Unter fachmännischer therapeutischer Betreuung werden die Kursteilnehmer*innen schrittweise an die Rauchfreiheit herangeführt, wobei der genaue Zeitpunkt des Aufhörens individuell entwickelt wird. Die Teilnehmer*innen sollen mitarbeiten und den eigenen Rauchgewohnheiten mit Hilfe von Selbstbeobachtung auf die Spur kommen. Zentrale Ziele sind das bewusste Ändern des bisherigen Raucherverhaltens und das Erlernen eines alternativen Verhaltens.
Verhaltenstherapeutisch orientierte Kursangebote wie diese haben hinsichtlich einer nachhaltigen Raucherentwöhnung sehr gute Erfolgsquoten, die durch den Einsatz von Nikotinersatz gegen Entzugserscheinungen wie Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummi noch gesteigert werden. Der Kurs informiert auch über die Bereitstellung von Selbstkontrollmechanismen und hilft, Abwehrstrategien für drohende Rückfallgefahren zu entwickeln.
Der Kurs wird nach dem Curriculum „Tabakabhängigkeit und Entwöhnung – Nichtraucher*in in 6 Wochen“ der Universität Tübingen durchgeführt und ist ein von den Krankenkassen anerkanntes, gut evaluiertes Programm. Die Kursgebühr in Höhe von 150 Euro wird von den Krankenkassen bezuschusst, wobei die Höhe der Erstattung je nach Krankenkasse zwischen 50 und 80 Prozent der Kurskosten betragen kann. Unter Umständen entstehen weitere Kosten für Nikotinersatzpräparate, die vorübergehend ungefähr den Umfang der bisherigen Tabakkosten erreichen können.
Anmeldungen zum Kurs „Nichtraucher*in in 6 Wochen“ sind möglich bei der Suchthilfe Hildesheim des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Hildesheim unter Telefon 05121-1677-230 oder per E-Mail an suchthilfe@caritas-hildesheim.de. Weitere Informationen zu dem Angebot gibt es im Internet unter www.caritas-hildesheim.de/suchthilfe/raucherentwoehnung.
Bildunterschrift: Der verhaltenstherapeutisch orientierte Caritas-Kurs „Nichtraucher*in in 6 Wochen“ hat hinsichtlich einer nachhaltigen Raucherentwöhnung sehr gute Erfolgsquoten. Quelle: Pixabay