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Hilfen für angehende Grundschüler

Schulstarterpaket unterstützt Familien mit geringem Einkommen

Nach den Sommerferien steht trotz der Corona-Einschränkungen für viele Kinder der Start in die Grundschule an. Die Unsicherheit ist sicher groß, doch mit Sicherheit haben nicht alle Eltern ausreichend Geld zur Verfügung, um ihre Kinder mit Schulranzen, Stiften, Heften oder Tuschkasten vernünftig auszustatten. Der Sozialfonds für die Region Hildesheim stellt zum Start in die erste Klasse Geld für ein Schulstarterpaket zur Verfügung, das über Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie ausgezahlt wird.

Maximal 100 Euro können Familien mit geringem Einkommen aus Stadt und Landkreis Hildesheim im Rahmen der Aktion „Schulstarterpaket“ für jeden angehenden Erstklässler bekommen. Dazu zählen alle, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, Grundsicherung oder Wohngeld und Kinderzuschlag bekommen. „Auch Familien mit niedrigem Einkommen, die keinen Anspruch auf die genannten Leistungen haben, können in begründeten Notlagen ebenfalls unterstützt werden“, sagt Gisela Sowa, Koordinatorin von „Familien in Not“ beim Diakonischen Werk. Zuvor müsse jedoch der Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe geltend gemacht worden sein.

Die Gelder werden aufgrund der aktuell geltenden Einschränkungen nur mit Terminvergabe ausgezahlt. Die Familien müssen daher telefonisch im Vorfeld bei AWO (Telefon: 05121 – 179000), Caritas (Telefon: 05121 – 16770) oder Diakonie (Telefon: 05121 – 16750) einen Termin vereinbaren. 

Vorgelegt werden müssen bei dem Termin dann ein Einkommensnachweis wie beispielsweise ein Leistungsbescheid des Job-Centers beziehungsweise des Sozialamtes oder der Wohngeldbescheid, eine Bescheinigung der Schule sowie die Kaufbelege der Schulausstattung. „Die Materialien müssen bereits gekauft sein. Das Geld bis maximal 100 Euro wird dann gleich ausbezahlt“, erklärt Jürgen Hess, Leiter des Geschäftsbereiches Sozial- & Gemeinwesenarbeit der Caritas.

Die Hilfen können nur so lange ausgezahlt werden bis das bereitgestellte Geld aufgebraucht ist. Es besteht kein Rechtsanspruch.

„Wir danken dem ‚Runden Tisch Kinderarmut‘, dass er das Schulstarterpaket möglich gemacht hat“, erklärt Gökhan Gürcan, Geschäftsführer des Kreisverbandes Hildesheim der Arbeiterwohlfahrt. Auf Initiative des „Runden Tischs Kinderarmut“ stellt der Sozialfond für die Region Hildesheim für das Schulstarterpaket insgesamt 25.000 Euro zur Verfügung.