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„Gemeinsam aktiv für Demokratie und Prävention“

Auftakt des Hildesheimer Netzwerkes für Radikalisierungsprävention

„Gemeinsam aktiv für Demokratie und Prävention“ ist das Motto des Hildesheimer Netzwerkes für Radikalisierungsprävention, welches bei einer Veranstaltung im Hildesheimer Rathaus der Öffentlichkeit präsentiert wurde. „Das Netzwerk begreift sich explizit als ein offenes Netzwerk“, betont Jörg Piprek von der Service- und Beratungsstelle radius. Weitere Akteure und Interessierte seien eingeladen, sich anzuschließen und mitzuwirken.

„Nur durch gemeinsames und vernetztes Handeln kann Prävention gelingen“ betont Dr. Menno Preuschaft vom Landespräventionsrat Niedersachsen in seinem Impulsvortrag. Radikalisierung sei ein Prozess, bei dem man an unterschiedlichen Stellen eingreifen könne. Dafür werden jedoch bedarfsgerechte Strukturen, Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten im sozialen Umfeld benötigt. „Es geht darum, Demokratie zu leben“, erklärt Preuschaft.

Ein breites Bündnis strebt das Hildesheimer Netzwerk für Radikalisierungsprävention an. Zur Auftaktveranstaltung kamen rund 100 Interessierte im Hildesheimer Rathaus zusammen. Foto: Pohlmann/Caritas
Auftaktveranstaltung des Hildesheimer Netzwerkes für Radikalisierungsprävention im Ratssaal der Stadt Hildesheim.

Ausgangspunkt für die Gründung des Netzwerkes für Stadt und Landkreis Hildesheim war die Feststellung, dass es bereits eine Vielzahl an Präventionsangeboten vor Ort gibt, diese aber nur unzureichend miteinander vernetzt sind. Auch existiert eine breite niedersächsische Präventionslandschaft, die Menschen auf lokaler Ebene nicht immer bekannt ist oder schwer erreichbar scheint. Erklärtes Ziel ist es daher, die lokalen Angebote untereinander sowie mit den überregionalen Angeboten besser zu vernetzen, um so einen zielgerichteten Wissens- und Kompetenztransfer zu ermöglichen.

Das Netzwerk untergliedert sich organisatorisch in die „Arbeitsgemeinschaft“, die „Koordinierungsstelle“ und das „Fachgremium“. Darüber hinaus können sich weitere „Unterarbeitskreise“ gründen, die sich einer spezifischen Fragestellung oder Aufgabenstellung widmen. Aktuell besteht bereits der Arbeitskreis Schule, der vorhandene Präventionsangebote für Schulen miteinander vernetzen, die Zusammenarbeit der Anbieter fördern und Angebote schaffen soll, die von Schulen in Stadt und Landkreis angefragt werden können.

Broschüre, Absichtserklärung und weitere Informationen gibt es im Internet: www.radius-hildesheim.de/netzwerk

Die Koordinierung des Netzwerkes erfolgt durch radius, die Service- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit.

Kontakt:
Bernwardstraße 11
31134 Hildesheim
Telefon: 05121 7034390
radius@caritas-hildesheim.de 
www.radius-hildesheim.de

 

Zu den Mitgliedern des Netzwerkes gehören aktuell:

  • Service- und Beratungsstelle radius – gegen Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit
  • Jugendmigrationsdienst der AWO - Kreisverband Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V. / „Respekt Coaches“
  • Koordinierungsstelle Integration im Dezernat für Jugend, Soziales, Schulen und Sport der Stadt Hildesheim
  • Erziehungshilfe im Jugendamt des Landkreises Hildesheim
  • Zentraler Kriminaldienst und Präventionsteam der Polizeiinspektion Hildesheim
  • Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen (KIP NI)
  • Landespräventionsrat (LPR) Niedersachsen