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Kindertagesstätten

Aktuelles

Neue Verordnung des Landes Niedersachsens
Übergang ins Szenario C in Kindertagesstätten ab 11.01.2021

Liebe Kita-Eltern,

zunächst wünschen wir Ihnen ein frohes und gesundes Jahr 2021 und, dass wir gemeinsam gut durch diese Krise kommen.

Wie Ihnen bekannt ist, wird aufgrund der neuen Beschlüsse der Bund-Länderkonferenz zum 11.01.2021 eine neue Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft treten, wonach die Kindertagesstätten vom 11.01. - 31.01.2021 in das sogenannte C-Szenario wechseln müssen.

Vom Grundsatz her werden Kindertagesstätten damit geschlossen!

In bestimmten Fällen können Eltern ihre Kinder in eine Notbetreuung geben. Für eine Belegung von Notgruppen, gibt es unterschiedliche Kriterien, die in der dann gültigen Verordnung des Landes vorgegeben sind.

In der Entwurfsfassung unter Vorbehalt einer neuen Niedersächsischen Corona-Verordnung heißt es dazu auf der Internetseite des Landes Niedersachsens:

„Für den Zeitraum vom 11.01.2021 bis zum 31.01.2021 erfolgt der Betrieb der Kindertageseinrichtungen - abweichend von einem inzidenzbasierten Vorgehen - in Szenario C. In diesem Zeitraum ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen grundsätzlich untersagt.

Ziel ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dazu sollen Kontakte möglichst vermieden und so Infektionsketten unterbrochen werden. Notgruppen dürfen und sollen dennoch betrieben werden. Die Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden.

Zulässig ist [aber] eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Dafür gelten folgende Vorgaben:

  • in einer kleinen Gruppe, in der überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 8 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 13 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 10 Kinder betreut werden.

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen,

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht sowie
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Absatz 1 Satz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes werden.

Ferner können bei den besonderen Härtefällen auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden:

  • drohende Kindeswohlgefährdung,
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden,
  • gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern,
  • drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.“

Unabhängig von der Belegung der Notgruppen ist von Seiten der Kindertagesstätten der aktualisierte Rahmenhygieneplan für Kindertageseinrichtungen des Landes Niedersachsen zu beachten und die darin beschriebenen Maßnahmen, die für das Szenario C gelten. Sie werden den Kita-Alltag (wieder) verändern.

Folgende Vorgaben sind im Szenario „C“ lt. Rahmenhygieneplan von den Kindertagesstätten einzuhalten:

    • Die Notbetreuung erfolgt in festen Gruppen. Eine Durchmischung der Gruppen ist nicht zulässig. Dies gilt auch für Früh- und Spätdienste.
    • Gemeinschaftsräume dürfen zeitlich getrennt nur von jeweils einer Gruppe genutzt werden. Dies gilt auch für Mensen für das Mittagessen. Das Essen wird den Kindern auf dem Teller portioniert angeboten.
    • Die Spielbereiche müssen derart abgegrenzt sein, dass zwischen ihnen ein Korridor mit einer Breite von mindestens 1,5 Meter besteht. Das Außengelände darf zeitgleich immer nur von einer Gruppe genutzt werden (es sei denn, dass es ausreichend groß ist, dass eindeutig abgrenzbare Spielbereiche für einzelne Gruppen geschaffen werden können).
    • Kinder aus unterschiedlichen Gruppen dürfen nicht zeitgleich über die Gänge zu den Gruppenräumen und auf die Außenfläche gelangen.
    • Einzelne Sanitäreinrichtungen (Waschbecken, WC) sind, soweit möglich, jeweils einer Gruppe zuzuordnen.
    • In geschlossenen Räumen sind nicht zulässig: Singen, dialogische Sprechübungen, gezielte Sprachfördermaßnahmen, sportliche Bewegungsaktivitäten
    • Kontaktintensive Ausflüge und Veranstaltungen sind untersagt.

 

Liebe Eltern,

dies alles zusammengenommen stellt Ihre Kinder, Sie selbst und im Besonderen auch unsere Kita-Leitungen und -mitarbeitenden vor eine sehr große Herausforderung.

Wir wissen, dass viele von Ihnen einer großen Belastung unterliegen und eine Notbetreuung für Sie von großer Wichtigkeit ist. Gleichzeitig kann es aufgrund der vielen Vorgaben und Kriterien passieren, dass unsere Kita-Leitungen stellenweise Entscheidungen treffen werden müssen, die möglicherweise nicht allen Eltern und Kindern gleichermaßen gerecht werden. Wir versichern Ihnen, dass wir - im Rahmen der Möglichkeiten und Vorgaben - alle Anstrengungen unternehmen werden, die Notbetreuung ausgewogen und nach bestem Wissen und Gewissen zu gestalten. Sollte es dennoch zu Schwierigkeiten bei der Belegung der Notgruppen kommen, hoffen wir auf zielführende Lösungen zum Wohle der Kinder.

Unsere herzliche Bitte an Sie, liebe Eltern: Dort, wo von Ihnen berufsbedingt eine Notbetreuung benötig wird, prüfen Sie bitte vor einer Antragstellung alle erdenklichen Optionen für eine Betreuung Ihres Kindes zu Hause und schöpfen Sie diese möglichst aus. Ziel ist und bleibt die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dazu sollen Kontakte möglichst vermieden und so Infektionsketten unterbrochen werden.

Wir hoffen sehr, dass wir keine Notbetreuungsanträge aus Gründen der Überbelegung ablehnen müssen. Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung.

An dieser Stelle möchten wir aber auch den Eltern, deren Kinder zu Hause bleiben werden, versichern, dass unsere Kita-Mitarbeitenden den Kontakt zu Ihren Kindern und Ihnen halten werden. Auch für Sie wollen wir weiterhin da sein!

Wir hoffen, dass wir gemeinsam gesund und - im Sinne eines guten Zusammenhalts - auch gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Gleichzeitig sehnen auch wir uns nach einer schnellstmöglichen Normalisierung des Kita-Alltages und des öffentlichen Lebens.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und die gedeihliche Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Piprek
Geschäftsführer

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/fragen_und_antworten_zum_betrieb_an_kindertageseinrichtungen/fragen-und-antworten-zum-betrieb-an-kindertageseinrichtungen-186238.html

 

 

 

Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit werden in den Kindertagesstätten der Caritas betreut. Egal ob Krippe, Kindergarten oder Hort, ob mit oder ohne Integrationsbedarf – die Kinder werden in den Einrichtungen begleitet und in ihrer Entwicklung gefördert.

Es wird gespielt, gebastelt, gelesen, gemalt. Auch Ausflüge und Besuche in anderen Einrichtungen stehen oftmals auf dem Programm der katholischen Kindertagesstätten. Nicht zu vergessen sind die täglichen Mahlzeiten, die den Alltag strukturieren. In ihrem Gruppenalltag haben die Kinder aber nicht nur viel Spaß, sondern erlernen wichtige Fähigkeiten und Verhaltensweisen.

 

In Trägerschaft der Caritas gibt es die folgenden Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Hildesheim:

Diekholzen-Barienrode:

Giesen

Hildesheim:

Lamspringe:

Schellerten