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Austausch für eine gute Zusammenarbeit

Suchthilfe lädt Selbsthilfegruppen zum Austausch ein

Über 187 Jahre Erfahrung in Suchtselbsthilfegruppen war beim erstmaligen Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichsten Gruppen aus Stadt und Landkreis Hildesheim im Caritashaus versammelt. Eingeladen dazu hatte die Suchthilfe Hildesheim, um Austausch und Zusammenarbeit zu fördern.

„Die Suchtkrankenhilfe in Deutschland zeichnet sich insbesondere durch das Zusammenwirken von hautamtlichen und ehrenamtlichen Experten aus“, erklärt Andreas Iloff. Der Leiter der Suchthilfe betont, dass die gute Ergänzung nicht nur in Forschung und Wissenschaft als erfolgreich und höchst wirksam betrachtet werde, sondern auch immer wieder im Einzelfall erfahrbar sei. „Mancher schafft eine Veränderung gänzlich ohne Suchtberatung und Klinik, andere machen einen Bogen um die Selbsthilfe, in der Mehrheit werden aber beide Angebote gut verzahnt genutzt“, sagt Iloff.

Beim Treffen der Selbsthilfegruppen gibt es einen regen Austausch zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Experten zum Thema Sucht. Foto: Pohlmann / Caritas
Beim Treffen der Selbsthilfegruppen gibt es einen regen Austausch zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Experten.

 

Die Treffen der Selbsthilfegruppen sind für viele Betroffene ein wichtiger Halt. Dafür nehmen sie zum Teil weite Weg in Kauf. Neben verbandlich angebundenen Gruppen wie Kreuzbund, AWO oder Anonymen Alkoholikern gibt es auch freie, selbstorganisierte Gruppen. Bei diesem ersten Treffen im Caritashaus mit 20 Personen aus 12 Gruppen stand darum die gegenseitige Information und der Austausch über Arbeitsweisen und Erfahrungen im Vordergrund. Das Treffen dürfe gerne wiederholt werden, so der Wunsch der Anwesenden zum Abschluss.